Über Plau

 

Die Stadt, die dem See ihren Namen gab, ist Eingangstor zur Mecklenburgischen Seenplatte, dem größten zusammenhängenden Seengebiet Deutschlands. Direkt an der Müritz- Elde- Wasserstraße gelegen, hat die Stadt im Zuge der Rekonstruierung der historischen Altstadt noch an Charme gewonnen.

Der staatlich anerkannte Luftkurort ist geprägt von der Nähe zum Wasser und seinem mittelalterlichen Stadtkern. Die kleinen Gassen sind gesäumt von liebevoll und aufwendig sanierten Fachwerkhäusern.

Entlang der Elde spaziert man auf dem Alten Wall entlang. Die Schiffsschleuse mit der „Hühnerleiter“ und auch der Plauer Fischverkauf vermitteln das Flair der alten Fischer- und Flößerstadt.

Vom Haus aus sind es wenige Schritte in die Innenstadt, zum Kino, in die Fußgängerpassage oder zu verschiedenen Restaurants. An der Metow, ca. 200 Meter vom Haus entfernt, wird frisch gefangener Fisch geräuchert und verkauft. Dort legen auch die Passagierschiffe für Ausflüge bis zur Müritz ab.

Badestellen mit Bootsverleih sind zu Fuß in einer Viertelstunde zu erreichen. Der Garten, der sich vor und hinter dem Haus erstreckt, lädt zum Spielen, Grillen und Sonnenbaden ein.

Geschichte

Die Geschichte der Region reicht bis weit in die Vergangenheit. Plau am See wie auch zahlreiche Gemeinden des Umlandes gehen auf slawische Ansiedlungen zurück. Der Name entstammt dem Slawischen und bedeutet Flößort (Plawe). Die prägenden Spuren des Lehms und die lange Tradition des Ziegelbrennens zeigt die 1999 gegründete Ferienroute Lehm + Backsteinstrasse auf.

In Plau und Lübz finden sich mittelalterliche Burgtürme, Kirchen aus Gotik und Renaissance sowie wunderschöne Fachwerkhäuser. Die Schlösser im Umland sind Zeugen fürstlicher Wohnkultur und die Herrenhäuser am Plauer See sind Bürgen für die lange Tradition als Kur- und Ferienregion. Diese geht schon in das vorletzte Jahrhundert zurück und wird mit der Anerkennung zum Luftkurort Plau am See in der heutigen Zeit weitergeführt.
Entlang der Elde-Müritz-Wasserstraße finden Sie mit Schleusen und Hubbrücken heute noch aktive technische Baudenkmäler.

Sehenswertes

Als herausragende Zeitzeugen sind noch der Burgturm mit Wallanlage, die evangelische Stadtkirche „St. Marien“ aus dem 13. Jh. und das Plauer Rathaus im Stil der niederländischen Renaissance  zu besichtigen. Der Aufstieg über die 120 Stufen des Kirchturmes wird mit einem atemberaubenden Rundblick über die Stadt, den Plauer See und das Umland belohnt. Bei einem Spaziergang am Plauer See können Sie außerdem zahlreiche Villen aus alter Zeit bewundern.

Im Wandschneidermuseum erhalten Sie anhand von Dokumenten, Originalplastiken und Abbildungen Einblicke in das Leben dieses bedeutenden Bildhauers, dessen Wiege in Plau stand. Im charmanten Heimatmuseum neben der alten Burganlage lernen Sie weitere bekannte Plauer wie den Dampfmaschinenerfinder Ernst Alban, aber auch die industrielle Vergangenheit der Stadt, und manches über die Tierwelt der Region kennen.

Sie sind immer noch unternehmungslustig? Entdecken Sie die Ferienroute „Lehm + Backsteinstraße“, folgen den Spuren des Lehms und der langen Tradition des Ziegelbrennens in dieser Region. Besuchen Sie das erste Lehmmuseum Deutschlands in Gnevsdorf, hier wird in einer einmaligen Atmosphäre der lange vergessene Bodenschatz „Lehm“ mit Modellen, Exponaten und zum Anfassen präsentiert. In der Ziegelei Benzin wird der Weg vom Rohstoff bis zum gebrannten Ziegel wieder lebendig und für Groß und Klein besteht die Möglichkeit selbst einmal einen Handstrichziegel nach historischem Vorbild herzustellen

Ausserdem  lohnt ein Besuch im Wangeliner Garten, dem größten Kräutergarten Mecklenburgs mit mehr als 900 Pflanzenarten und –sorten. Im Cafe können sie verweilen und Ideen für den eigenen Garten sammeln. Eine Spiellandschaft mit Weidenlabyrinth, Maulwurfshügel und Zauberblume lockt mit vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten für Groß und Klein.

In Plau selbst bietet der Kletterpark hinter dem Klüschenberg für ältere Kinder und Erwachsene ein abenteuerliches Naturerlebnis. Ungefähr 5 Kilometer entfernt können Besucher im Bärenpark ausgewilderte Braunbären in einem großzügig angelegten Waldareal beobachten. Und eine Auto-Viertelstunde entfernt liegt der Affenwald, ein Waldstück bevölkert von Berberaffen, und gleich daneben eine Sommerrodelbahn.

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